
Die Entwicklung des Internets und die Gefahren
Weltweit gibt es 1,8 Milliarden aktive E-Mail-Accounts
Das World Wide Web ist unübersichtlich geworden: Allein in Deutschland gibt es
momentan über 50 Millionen Internetnutzer. In Europa ist die Anzahl der Anwender
zwischen 2000 und 2007 um 206 % auf 322 Millionen gestiegen. Weltweit gibt es
1,8 Milliarden aktive E-Mail accounts und diese Zahl nimmt stetig zu.
E-Mail ist schnell, günstig und unkompliziert
Die Gründe für diese rasante Verbreitung liegen auf der Hand: Im Gegensatz zum
regulären Nachrichtenversand per Post oder Fax ist dieses Medium wesentlich schneller,
die Reichweite um ein Vielfaches höher und die Kosten für die Zustellung liegen
nahezu bei Null. Das macht dieses Medium für Missbrauch besonders attraktiv.
Über 60% der Nachrichten sind SPAM
Jeder Internetnutzer kennt das Problem: Der elektronische Postkasten ist voll
von E-Mails, die man weder verlangt hat und noch gebrauchen kann. Die
Urheber solcher Nachrichten sind weltweit aktive Spammer. Sie benutzen den
Nachrichtenversand per E-Mail am häufigsten. Ihr Anteil an den Nachrichten wird
in Studien weltweit auf weit über 60 Prozent geschätzt. Die Anzahl der unerwünschten
E-Mails erreiche zeitweise sogar bis zu 90 Prozent des gesamten E-mail-Verkehrs.
Persönliche Daten müssen besonders geschützt werden
Spammer und andere Kriminelle sammeln personenbezogene Daten im Internet
mit Hilfe neuester Methoden: Suchroboter, Trojaner, Spyware, et cetera werden
eingesetzt, um Ihre geheimen persönlichen Daten auszuspähen. Schon längst ist
der Privatanwender daheim nicht mehr in der Lage sich davor alleine zu schützen.
Besonders heikel ist das Verwenden von persönlichen Daten im Internet. Nicht nur
Kreditkartennummer oder Bankverbindungen sind wertvoll für die illegale Klientel
im Netz. Auch Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse und Postanschrift sind erstrebenswerte
Daten. Die Sicherheit Ihrer persönlichen Daten wird deshalb immer wichtiger.
Mehrere Milliarden Euro pro Jahr durch SPAM
Der wirtschaftliche Gesamtschaden, verursacht durch SPAM-Mails, beläuft sich nach
Schätzungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik Jahr für Jahr
auf mehrere Milliarden Euro. Eine einzelne Aussendung von SPAM-Mails könne bereits
140.000 Euro Schaden anrichten. Und ein Spammer verdient nicht schlecht: Laut einer
Studie eines Antivirenherstellers bekommen Spammer für 1000 geöffnete Emails bereits
einen US-Dollar. In Anbetracht der Möglichkeiten, auf einen Schlag Millionen von
Spam-Mails versenden zu können, ergeben sich hier beachtliche Summen.